Veranstaltungen zu Nationalismus und Rassismus in Europa

Von der allgegenwärtigen Krise in Europa profitiert zunehmend die extreme Rechte. Das zeigen nicht zuletzt die aktuellen Umfrageergebnisse, nach denen rechte Parteien bei den anstehenden Europawahlen am 25. Mai massive Stimmenzugewinne zu erwarten haben.

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Die aktuelle Renaissance von Nationalismus und Rassismus wurde insbesondere im Zusammenhang mit der Etablierung neonazistischer Kräfte in Griechenland und in Ungarn thematisiert. Aber auch in vielen anderen Ländern schicken sich zumeist moderater auftretende Rechte an, das gesellschaftliche Klima zu verändern. Nicht zuletzt aktuelle Debatten um die sogenannte „Armutsmigration“ zeigen, dass Nationalismus, Rassismus und Ausgrenzung nicht auf die extreme Rechte zu beschränken ist, sondern bis weit in die „Mitte“ der Gesellschaft wirken.

Zu diesem Thema geht der Publizist und Sozialwissenschaftler Sebastian Friedrich im April auf Veranstaltungsreise durch Baden-Württemberg und die Schweiz. Am Beispiel des Rassismus möchte er aufzeigen, dass Positionen der Mitte und rechts davon häufig von ähnlichen Prämissen ausgehen. Er wird in seinen Veranstaltungen auch auf die Ergebnisse des gemeinsam mit Patrick Schreiner herausgegebenen Sammelbandes „Nation − Ausgrenzung − Krise“ eingehen. Der Sammelband erschien im letzten Sommer beim Münsteraner Verlag edition assemblage.

15. April 2014: Bühl, Caracol, 19 Uhr
16. April 2014: Karlsruhe, Planwirtschaft, 19 Uhr

(Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg statt)

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