Schüler von der KVV-Preiserhöhung befreien

Schüler von der KVV-Preiserhöhung befreien

Pressemitteilung
Unangebracht hält der JU-Kreisverband Rastatt die nun vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) angekündigte Preiserhöhung von bis zu 4,2 Prozent zum 1. Dezember 2012. Gerade Schülerinnen und Schüler als Hauptnutzer des öffentlichen Nahverkehrs werden darunter leiden.

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Mit dem öffentlichen Nahverkehr beschäftigten sich die Jungpolitiker bereits vor einigen Jahren als Schwerpunktthema ihrer Arbeit (http://ju-rastatt.generation-ju.de/content/pages/4746/). Damals forderten sie eine Aufrechterhaltung der Anbindung gerade des ländlichen Raumes an den öffentlichen Nahverkehr und ein besseres Angebot gerade in den Abendstunden und am Wochenende. „Doch statt in diesen beiden Bereichen zu punkten macht der KVV mit der Erhöhung des Fahrpreises von sich Rede“, ist Kreisvorsitzender Thorsten Trey überrascht und erneuert die damaligen Forderungen: „Was vor allem für junge Leute wichtig ist, wäre eine deutliche Verbesserung des Angebots zur Nachtzeit. Gerade im ländlichen Raum könnte schon mit einer früheren Straßenbahn in den Morgenstunden viele Nachtschwärmer vom Fahrzeug auf die Schienenverkehr bringen.“

„Immerhin nimmt der KVV laut Mitteilung die Abo-Karten für Schüler und Studenten zum Dezember hin erstmals aus. Dennoch sei auch für diese Karten zum kommendenSommer hin eine Preiserhöhung angekündigt. Gerade diese Zielgruppe ist auf die Bahn und die Busse angewiesen und sind Hauptnutzer des Systems und spüren jede Preiserhöhung besonders stark“, beklagt Pressereferent Kai Mungenast. Er fordert: „Wenn es politischer Wille ist junge Menschen für den Nahverkehr auch in späteren Jahren zu begeistern und diese in ihrer Bildung zu fördern, dann braucht es niedrige Preise für die Nutzung der Öffentlichen.“ Noch haben die Verantwortlichen Zeit über eine Befreiung der Schüler- und Studentenkarten von dieser Preiserhöhung nachzudenken.

Zudem erlebten die Schüler, Azubis und Studenten immer wieder selbst, wie kompliziert der Wechsel in andere Tarifverbunde sei. „Manchmal zahlen die Leute unnötig doppelte Gebühren. Hier braucht es ein durchschaubares gemeinsames Konzept mit den angrenzenden Tarifbereiche“, so Trey. Die JU im Kreis Rastatt hatte diesbezüglich in der Vergangenheit schon mehrmals das Gespräch mit Verantwortlichen und Politikern gesucht und diese Forderung vorgetragen.

Das Foto zeigt den Kreisvorsitzenden Thorsten Trey

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