Junge Union Murgtal und Kreisverband Rastatt gegen Rente mit 70

Junge Union Murgtal und Kreisverband Rastatt gegen Rente mit 70

Pressemitteilung der Jungen Union Kreisverband Rastatt –
Mitglieder der Jungen Union im Murgtal und im Kreisverband Rastatt stellt sich gegen die Aussagen des JU-Landesvorsitzenden Nikolas Löbel, der am Samstag auf der JU-Südwestkonferenz forderte über ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren nachzudenken.

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„Der demographische Wandel beschäftige unsere Kommunen schon heute in vielfältiger Weise, und es sei wichtig, das Thema zu diskutieren. Die  pauschale Forderung der Rente mit 70 sei aber kontraproduktiv für die sachbezogene Arbeit vor Ort” so der Vorsitzender der JU Murgtal Sebastian Schillinger einführend.

Gerade am Freitag hatte die CDU Gernsbach zu einem Diskussionsabend zu dem Thema demographischer Wandel eingeladen, bei dem mit Experten von der Arbeitsagentur und der Rentenversicherung die Auswirkungen des demographischen Wandels für unsereRegion erläutert wurden. Insbesondere der Fachkräftemangel stelle für unsere technologiereiche Region ein zunehmendes Problem dar.

Die Junge Union im Landkreis fordert deshalb: Bereits vorhandene Arbeitskräftepotenziale besser nutzen, bevor man erneut über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nachdenke. „Gerade wenn man sieht, wie niedrig die Vollzeitarbeitsquote bei Frauen und Menschen über 50 ist, ist es offensichtlich das zuerst das Hauptaugenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie die Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer verbessert werden sollten“, so JU-Kreisvorsitzender Thorsten Trey. Das hätte doppelt positive Effekte, da die Zahl der Beitragszahler steige, als auch der Einzelne durchmehr Beitragszahlungen einen höheren Rentenanspruch bekäme.

Des Weiteren könne  niemand ernsthaft fordern das insbesondere in arbeitsintensiven Berufen im Handwerk und im produktiven Bereich länger als 45 Jahre gearbeitet werde, was durch Frühverrentung bereits heute kaum der Fall sei. Es sei allerdings entscheidend die Erfahrung dieser Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen weiterzugeben an zukünftige Generationen, da diese sonstverloren gingen. „Hier ist die Politik zusammen mit den Arbeitgebern gefordert ein berufliches Umfeld zu schaffen das einen solchen Wissenstransfer ermöglicht“, erwartet Pressereferent Kai Mungenast. „Das Umlageverfahren halte die Junge Union für richtig, allerdings sei allein das Renteneintrittsalter die falsche Stellschraube.“

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