Engagiert mitgearbeitet

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Jugendforum führte wieder ganztägigen Workshop durch

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Leonie Kellner, Olivia Rennertz und Simon Oesterle heißen die drei Jugendsprecher, die alle mit großer Mehrheit von den TeilnehmerInnen des diesjährigen Jugendforum-Workshops gewählt wurden. Während Simon Oesterle bereits ein Jahr diesen “Job” macht, folgen die beiden weiblichen Neumitglieder auf Sophie Lauber und Friederike Meyer, die nicht mehr kandidierten, da sie beide in den kommenden Monaten ihren Schulabschluss machen.

Es wurde aber nicht nur gewählt in der Alten Turnhalle des Kinder- und Jugendbüros in der Stephanienstraße, sondern vor allem diskutiert und inhaltlich gearbeitet. Los ging‘s am Morgen für die knapp 40 Teilnehmenden, die von fast allen kurstädtischen Haupt- und Realschulen sowie den Gymnasien kamen, mit dem “Markt der Möglichkeiten”: Darin wurden zunächst einmal die Erwartungshaltungen von diesem Workshop formuliert und schriftlich fixiert. Im Anschluss bildeten sich dann die verschiedenen Projektgruppen zu verschiedenen Themen, mit denen sich die Jugendlichen im Laufe des Jahres beschäftigen werden.

Die Mitglieder der Projektgruppe “Allee” wollen sich dafür einsetzen, dass diese auch in Zukunft von jedermann betreten werden kann. Als erste Schritt sind ein Runder Tisch mit Vertretern der Verwaltung sowie die Fortführung der bei der Allee-Demo im vergangenen Jahr gestarteten Unterschriftenaktion geplant.

Die “Bildungsoffensive” will unter anderem eine Fahrt zur nächsten Bildungsstreik-Demo organisieren und einen eigenen Facebook-Account einrichten, um Kontakte und Aktivitäten besser zu koordinieren. Als lokales Problem wird zudem angesehen, dass künftig die Hauptschüler aus Haueneberstein und Sandweier nach der 7. Klasse auf die Werkrealschule an der Theodor-Heuss-Schule gehen müssen.

Am meisten Arbeit in den kommenden Wochen kommt auf die Projektgruppe “Politische Bildung” zu. Bis zur baden-württembergischen Landtagswahl am 27. März wollen die Mitglieder noch eine Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten und die U18-Wahl vor Ort (am 18. März) organisieren. Weiter soll sich die Gruppe über rechtsextreme Gruppierungen in der Stadt informieren.

Über die örtliche(n) Jugendszene(n), ihre Aktivitäten, Hobbys etc., will die Filmprojektgruppe einen Videofilm drehen, der dann vor allem an Schulen gezeigt werden soll.
Eine Halloween-Party am 31. Oktober sowie eine zweitägige LAN-Party für verschiedene Altersgruppen wollen die Mitglieder der Projektgruppe “Veranstaltungen” organisieren.

Dran bleiben will man auch am Thema Öffentlicher Personennahverkehr, da hier aus Sicht der Jugendlichen auch nach einigen Gesprächen mit den Verantwortlichen der BBL noch immer nicht alles optimal laufe.
Nachdem die jeweiligen SprecherInnen die Ergebnisse der Projektgruppenarbeit präsentiert hatten, konnten die Workshop-Teilnehmer mittels grünen, gelben und roten Stimmkarten die Vorschläge bewerten – die im Wesentlichen positiv aufgenommen wurden.

Weiterführen wollen die neuen JugendsprecherInnen regelmäßige Treffen mit den SMVen der Baden-Badener Schulen sowie die Kontakte zu den Jugendorganisationen der Parteien.

Zwar hatten gegenüber den Vorjahren weniger Schüler teilgenommen, jedoch hätten diese umso engagierter mitgearbeitet, lautete am Ende des Tages die Einschätzung sowohl von den JugendsprecherInnen wie auch der Leiterin des Kinder- und Jugendbüros Marianne Mäntele, die das Jugendforum übers Jahr begleitet. Denn die eigentliche Arbeit fängt nach dem Workshop erst an.

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